Tongenerator – Töne online abspielen und Frequenzen hören

Mit diesem kostenlosen Tongenerator spielen Sie jeden hörbaren Ton direkt im Browser ab – vom tiefen Bass bis zum hohen Pfeifton. Frequenz wählen, auf Wiedergabe klicken und hören: mehr braucht es nicht.

generator.FREQUENCY_DISPLAY:  440 Hz

generator.AMPLITUDE_DISPLAY:  50 %

-6 dB

generator.PANNING_DISPLAY:  0 % js.PANNING_CENTER

mml.SYNTAX_HELP
mml.SETTINGS_NOTE
0:00 / 0:00

Was ist ein Tongenerator?

Ein Tongenerator erzeugt Töne mit einer frei wählbaren Frequenz, angegeben in Hertz (Hz). Im Mittelpunkt steht dabei das menschliche Gehör: Sie stellen eine Frequenz ein, starten die Wiedergabe und hören den Ton sofort über Lautsprecher oder Kopfhörer. Ein Funktionsgenerator ist dagegen ein Werkzeug der Elektronik und Messtechnik, das elektrische Signale für Schaltungen und Prüfaufbauten liefert – dort geht es um Wellenformen und Spannungen, hier um hörbaren Klang.

Unser Tongenerator läuft vollständig im Browser und nutzt die Web-Audio-Schnittstelle Ihres Geräts. Sie müssen nichts installieren und kein Konto anlegen: Seite öffnen, Frequenz wählen, Ton abspielen. Das funktioniert auf dem Computer ebenso wie auf Smartphone und Tablet.

So spielen Sie einen Ton ab

Beim Aufruf der Seite ist ein Sinuston mit 440 Hz voreingestellt, der Kammerton A. Einen eigenen Ton spielen Sie in drei Schritten ab:

  1. Wählen Sie über die Schnellwahl-Chips eine gängige Frequenz zwischen 100 Hz und 15 kHz, etwa den klassischen 1000-Hz-Ton für Testzwecke.
  2. Verschieben Sie den Schieberegler, um die Frequenz stufenlos anzupassen, oder geben Sie den gewünschten Wert exakt als Zahl in das Frequenzfeld ein.
  3. Starten Sie die Wiedergabe und regeln Sie die Lautstärke nach Bedarf.

Wichtig: Beginnen Sie stets mit geringer Lautstärke und erhöhen Sie diese langsam – besonders mit Kopfhörern. Laute Dauertöne können das Gehör schädigen, und sehr tiefe oder sehr hohe Frequenzen wirken oft leiser, als sie tatsächlich sind.

Töne, Noten und Frequenzen

Jede Note entspricht einer festen Frequenz. Der internationale Stimmton, der Kammerton A, liegt bei 440 Hz – deshalb ist er auch die Voreinstellung dieses Tongenerators. Während der Wiedergabe zeigt Ihnen das Tool die nächstgelegene Note zur eingestellten Frequenz an. So sehen Sie sofort, welchem Ton auf der Klaviatur Ihr eingestellter Wert entspricht.

Eine Verdopplung der Frequenz ergibt dieselbe Note eine Oktave höher: Aus 440 Hz wird mit 880 Hz dasselbe A eine Oktave darüber. Einige Richtwerte der gleichstufigen Stimmung:

Note Frequenz
c1 (C4) ca. 261,6 Hz
e1 (E4) ca. 329,6 Hz
a1 (A4, Kammerton) 440 Hz
a2 (A5) 880 Hz

Tipp: Stellen Sie eine beliebige Frequenz ein und beobachten Sie die Notenanzeige – so entwickeln Sie schnell ein Gefühl dafür, wie Frequenzen und Noten zusammenhängen.

Der menschliche Hörbereich

Das menschliche Gehör umfasst bei jungen, gesunden Ohren etwa den Bereich von 20 Hz bis 20.000 Hz. Töne unterhalb von 20 Hz (Infraschall) spüren wir eher als Vibration, Frequenzen oberhalb von 20 kHz (Ultraschall) bleiben unhörbar. Mit zunehmendem Alter sinkt die obere Hörgrenze auf natürliche Weise: Viele Erwachsene nehmen Töne über 15.000 Hz kaum noch wahr, später liegt die Grenze oft deutlich niedriger. Diese Angaben sind Richtwerte und individuell verschieden.

Mit dem Tongenerator können Sie Ihre persönliche Hörgrenze grob erkunden, indem Sie die Frequenz langsam erhöhen. Einen strukturierten Durchlauf mit festen Frequenzstufen bietet unser Hörtest – er ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung.

Typische Einsatzzwecke

Ein Tongenerator ist in vielen Alltagssituationen nützlich:

  • Instrumente stimmen: Spielen Sie den Kammerton 440 Hz als Referenz für Gitarre, Geige oder Blasinstrumente ab. Wer alternative Stimmungen ausprobieren möchte, findet auf unserer Seite zu 432 Hz weitere Informationen.
  • Lautsprecher und Kopfhörer testen: Prüfen Sie mit tiefen Frequenzen die Basswiedergabe und mit hohen Frequenzen die Höhen. Der 1000-Hz-Ton dient dabei als gängiger Referenzton für Pegelvergleiche.
  • Hörproben: Finden Sie heraus, welche Frequenzen Sie noch wahrnehmen, oder demonstrieren Sie den Unterschied zwischen tiefen und hohen Tönen anschaulich im Unterricht.
  • Resonanzen aufspüren: Ein langsamer Durchlauf durch die Frequenzen macht mitschwingende Gegenstände im Raum hörbar.

Auch beim Einrichten von Heimkino-Anlagen oder beim Vergleich zweier Kopfhörer leistet ein durchgehender Sinuston gute Dienste, weil er Unterschiede in einzelnen Frequenzbereichen deutlich hörbar macht.

Welche Frequenzen kann ich mit dem Tongenerator erzeugen?

Sie können jede Frequenz im hörbaren Bereich von 20 Hz bis 20.000 Hz einstellen – wahlweise über die Schnellwahl-Chips von 100 Hz bis 15 kHz, über den Schieberegler oder per exakter Zahleneingabe. Als Ausgangspunkt ist der Kammerton A mit 440 Hz als Sinuston voreingestellt, sodass Sie sofort einen sauberen Referenzton hören.

Ist der Tongenerator kostenlos?

Ja, der Tongenerator ist vollständig kostenlos. Sie benötigen weder eine Registrierung noch eine Installation: Das Tool läuft direkt im Browser auf Computer, Smartphone und Tablet. Alle Funktionen – Schnellwahl, Schieberegler, exakte Frequenzeingabe und Notenanzeige – stehen ohne Einschränkung zur Verfügung, und es fallen auch keine versteckten Kosten an.

Warum höre ich sehr hohe Töne nicht?

Die obere Hörgrenze sinkt mit dem Alter auf natürliche Weise – viele Erwachsene hören Frequenzen über 15.000 Hz kaum noch, ohne dass eine Erkrankung vorliegen muss. Auch die Technik spielt mit: Kleine Lautsprecher, etwa in Smartphones, geben sehr hohe Frequenzen oft nur schwach wieder. Ab welcher Frequenz Ihr Gehör aussteigt, können Sie mit unserem Hörtest herausfinden.

Was ist der Unterschied zwischen Ton, Frequenz und Note?

Die Frequenz ist die physikalische Größe: Sie gibt in Hertz an, wie oft eine Schallwelle pro Sekunde schwingt. Ein Ton ist das, was Sie davon hören – je höher die Frequenz, desto höher klingt der Ton. Eine Note ist der musikalische Name für eine bestimmte Frequenz, etwa die Note a1 (Kammerton A) für 440 Hz.