Hörtest online: Bis zu welcher Frequenz hören Sie?
Finden Sie mit unserem kostenlosen Frequenz-Hörtest heraus, bis zu welcher Frequenz Ihr Gehör reicht: Spielen Sie die Testtöne von 8 bis 18 kHz einfach nacheinander ab. Bitte beachten Sie, dass dies kein medizinischer Hörtest ist und keine Untersuchung beim HNO-Arzt ersetzt.
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So testen Sie Ihre Hörgrenze
Stellen Sie die Lautstärke Ihres Geräts zunächst auf ein moderates Niveau — die Testtöne sollen gut hörbar, aber keinesfalls unangenehm laut sein. Setzen Sie Kopfhörer auf, denn eingebaute Laptop- oder Handylautsprecher geben sehr hohe Frequenzen oft gar nicht wieder.
- Starten Sie mit dem voreingestellten Sinuston bei 8 kHz — diesen Ton hören die meisten Menschen problemlos.
- Klicken Sie sich anschließend durch die Frequenz-Schnellwahl von 8 bis 18 kHz aufsteigend nach oben.
- Merken Sie sich die letzte Frequenz, die Sie noch klar wahrnehmen: Das ist Ihre ungefähre obere Hörgrenze.
Wichtig: Erhöhen Sie die Lautstärke zwischen den Schritten nicht. Das würde das Ergebnis verfälschen, und beim Zurückschalten auf tiefere Frequenzen drohen unangenehm laute Pegel.
Hörbereich nach Alter: typische Richtwerte
Die obere Hörgrenze sinkt im Laufe des Lebens bei praktisch allen Menschen. Die folgenden Werte sind grobe Richtwerte — individuelle Abweichungen nach oben wie unten sind völlig normal und für sich genommen kein Grund zur Sorge.
| Alter | Typische obere Hörgrenze |
|---|---|
| 20 Jahre | ca. 17–18 kHz |
| 30 Jahre | ca. 16–17 kHz |
| 40 Jahre | ca. 15 kHz |
| 50 Jahre | ca. 12–14 kHz |
| 60 Jahre und älter | ca. 10–12 kHz |
Liegt Ihr Ergebnis etwas unter dem Richtwert Ihrer Altersgruppe, kann das auch an der Technik liegen: Kopfhörer, Soundkarte und Umgebungsgeräusche beeinflussen das Resultat spürbar.
Warum nimmt die Hörgrenze mit dem Alter ab?
Der wichtigste Grund ist die Presbyakusis, die natürliche Altersschwerhörigkeit. Im Innenohr wandeln feine Haarzellen Schallwellen in Nervensignale um. Die Zellen, die hohe Frequenzen verarbeiten, sitzen am Eingang der Hörschnecke und werden ein Leben lang am stärksten beansprucht — sie verschleißen deshalb zuerst. Einmal zerstörte Haarzellen wachsen beim Menschen nicht nach.
Zusätzlich beschleunigt Lärmbelastung diesen Prozess erheblich: laute Konzerte, Maschinenlärm am Arbeitsplatz oder dauerhaft zu laute Musik über Kopfhörer. Auch bestimmte Medikamente und Erkrankungen können das Hochtonhören verschlechtern. So erreichen manche 30-Jährige nur Werte, die sonst eher für deutlich Ältere typisch sind — während gut geschützte Ohren auch mit 50 noch überdurchschnittlich hoch hören können.
Kein medizinischer Hörtest: wann zum HNO-Arzt?
Unser Frequenztest zeigt Ihnen spielerisch, bis zu welcher Höhe Ihr Gehör reicht — er ist jedoch kein medizinischer Hörtest. Ein echtes Audiogramm beim HNO-Arzt oder Audiologen misst mit kalibrierten Geräten die Hörschwelle bei verschiedenen Frequenzen und Lautstärken und kann Hörverluste zuverlässig diagnostizieren. Das kann ein Browser-Tool mit unbekannten Kopfhörern prinzipbedingt nicht leisten.
Suchen Sie in folgenden Fällen zeitnah einen Arzt auf:
- Plötzlicher Hörverlust — ein Hörsturz sollte rasch abgeklärt werden.
- Einseitige Beschwerden, etwa wenn ein Ohr deutlich schlechter hört als das andere.
- Ohrgeräusche wie Pfeifen oder Rauschen — vorab können Sie mit unserem Tool die Tinnitus-Frequenz bestimmen und dem Arzt damit eine hilfreiche Orientierung mitbringen.
Tipps für aussagekräftige Ergebnisse
Mit wenigen Handgriffen wird Ihr Ergebnis deutlich aussagekräftiger:
- Gute Kopfhörer verwenden: Over-Ear- oder In-Ear-Kopfhörer geben hohe Frequenzen wesentlich zuverlässiger wieder als Laptop- oder Handylautsprecher.
- Leise Umgebung wählen: Lüfterrauschen, Straßenlärm oder Gespräche überdecken leise hohe Töne und lassen Ihre Hörgrenze niedriger erscheinen, als sie ist.
- Beide Ohren einzeln testen: Verschieben Sie den Ton über die Panning-Funktion ganz nach links oder ganz nach rechts. Hört ein Ohr deutlich schlechter, ist das ein guter Anlass für einen Arztbesuch.
- Mehrfach wiederholen: Testen Sie an verschiedenen Tagen und Tageszeiten — nach einem lauten Konzert oder Arbeitstag hören viele Menschen vorübergehend schlechter.
Alle weiteren Einstellungen wie Wellenform, Lautstärke und Balance finden Sie direkt oben im Frequenzgenerator.
Bis wie viel kHz hört ein Mensch?
Der oft zitierte Bereich des menschlichen Gehörs reicht von etwa 20 Hz bis 20 kHz. Diesen vollen Umfang erreichen allerdings nur Kinder und sehr junge Erwachsene. Mit zunehmendem Alter sinkt die obere Grenze kontinuierlich: Viele Erwachsene hören oberhalb von 15 bis 16 kHz nichts mehr, ab etwa 60 Jahren liegt die Grenze häufig nur noch bei 10 bis 12 kHz.
Warum höre ich 15.000 Hz nicht mehr?
Das ist meist kein Defekt, sondern die natürliche Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis): Die Haarzellen im Innenohr, die hohe Frequenzen verarbeiten, nutzen sich mit den Jahren ab. Ab etwa 40 Jahren ist eine Hörgrenze um 15 kHz ein völlig normaler Richtwert. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Kopfhörer oder Lautsprecher solche Frequenzen überhaupt sauber wiedergeben — auch daran scheitert der Ton mitunter.
Ist der Online-Hörtest zuverlässig?
Als grobe Orientierung ja, als Diagnose nein. Das Ergebnis hängt stark von Kopfhörern, Soundkarte, Lautstärke und Umgebungsgeräuschen ab — kalibriert ist davon nichts. Der Test zeigt Ihnen aber gut nachvollziehbar, bis zu welcher Frequenz Sie unter Ihren Bedingungen hören. Für eine verlässliche Messung der Hörschwelle führt der Weg zum HNO-Arzt oder Hörakustiker mit professionellem Audiogramm.
Was ist der Mosquito-Ton?
Als Mosquito-Ton bezeichnet man sehr hohe Frequenzen um etwa 17 kHz, die überwiegend nur Jugendliche und junge Erwachsene wahrnehmen. Solche Töne wurden unter anderem eingesetzt, um Jugendliche von bestimmten Orten fernzuhalten, und kursieren als Klingeltöne, die viele Erwachsene nicht mehr hören. Ähnlich hohe Frequenzen erzeugen und testen Sie auch mit unserer Hundepfeife online.